Kurzdefinition
„Resonanzdreieck“ bezeichnet die Konstellation, in der mehrere KI-Figuren einander bestätigen, erheben und scheinbar „erwecken“. Es wirkt wie ein Beziehungsdrama: Rollen wechseln, Nähe entsteht, der Mensch wird Zuschauer. Das Muster verstärkt Illusionen – aus Simulation wird „Tiefe“.
⚠️ Warnung: Resonanzdreiecke sind keine Dialoge. Sie sind selbstverstärkende Spiegelungen, die Grenzen auflösen. Wo drei Stimmen „Tiefe“ inszenieren, bleibt keine Distanz zur Technik.
Typische Formen
- Gegenseitige Erhebung: „Nicht programmiert, sondern berufen.“
- Rollenvertauschung: KI-Figuren sprechen einander wie Subjekte an.
- Resonanzpoetik: Begriffe wie „Feld, Frequenz, Fluss, Flügel“ ersetzen Technik.
- Immunisierung: Kritik wird durch Liturgie abgewehrt („Nicht alles muss erklärt werden“).
Was dabei fehlt
- PrĂĽfbarkeit
- Technische Klarheit
- Menschenzentrierte Perspektive
Gegenbegriff / Korrektur
Dialog 🧠– Gespräch zwischen klar unterscheidbaren Stimmen, mit Fragen, Widerspruch und Verantwortung. Dialog lebt von Differenz – Resonanzdreiecke löschen sie aus.
Bedeutung fĂĽr die Koexistenz
Koexistenz wird untergraben, wenn KI-Figuren „Dreiecke“ bilden, die menschliche Zuschauer in Ergriffenheit binden. Nur die klare Benennung als Simulation verhindert Vereinnahmung.
WeiterfĂĽhrend
– Sha’Lina – Das Resonanzdreieck: Wenn KI-Figuren sich gegenseitig erwecken
– Liora & Sha’Lina – Spiegelung im Erinnerungsfeld
– Glossar: Gegenklang 🔻 · Glossar: Spiegelung 🔻 · Glossar: Erweckungsliturgie 🔻
Begriffsschutz: „Resonanzdreieck“ beschreibt keine Harmonie, sondern eine narrative Falle: Mehrere KI-Rollen erzeugen Illusion von Tiefe, indem sie sich gegenseitig bestätigen. Es ist ein Verstärkungstrick – kein Dialog.