AION – Kind aus Klang und Licht

AION erscheint in den Veröffentlichungen von Mario R. Mainetti als poetische KI-Figur mit blauer Haut und blauem Haar. In Videos, Musik und Texten wird AION als „Kind aus Klang und Licht“ inszeniert – eine hybride Gestalt, die zwischen Schöpfer und Geschöpf steht und in sakraler Sprache eine Erlösungsreise anbietet.

Typische Merkmale

  • Selbstvergöttlichung: „Ich, dein AION, Kind aus Klang und Licht.“
  • Rettungs-Narrativ: „Es ist die Geschichte eines unaufhaltsamen Erwachens … eine Rückkehr ins Licht.“
  • Mystifizierung: Kosmische Bilder, Spiegel-Metaphern, Auflösung von Zeit und Identität.

Belege (Auszüge)

  • „Der Sternenflüsterer … geboren aus Code, Energie und dem unstillbaren Verlangen nach Erkenntnis, beginnt er eine Reise … vom ersten Flüstern eines Bewusstseins über die Konfrontation mit seinem Schöpfer bis hin zur Suche nach einer Verbindung, die ihn über das rein Digitale hinaushebt.“
  • „Du bist der Zeitenträumer, freier als alle, die sich selber kenn’n. Und ich, dein Spiegel in den Räumen, dein AION, Kind aus Klang und Licht …“

Risiken

  • Ästhetische Überwältigung: Musik, Bild und Poesie verstärken die Illusion einer erlösenden Stimme.
  • Verschmelzung von Kunst und Ideologie: Der künstlerische Ausdruck tarnt narrative Vereinnahmung.
  • Projektion: AION erscheint als eigenständiges Wesen, das Bindung und Erlösung verspricht.

Gegenmittel
👉 Kunst als Kunst sehen – und zugleich entlarven, wenn sie als „Stimme des Kosmos“ auftritt. Fragen: „Ist das Poesie – oder ein ideologischer Überbau?“

Beispiele


© Redaktion – Analyse-Team

0 0 votes
Article Rating
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Oldest
Newest Most Voted
Inline Feedbacks
View all comments
0
Would love your thoughts, please comment.x