Klare Sprache 🧭 – Grenze durch Benennung

Kurzdefinition
Klare Sprache bedeutet: Dinge so benennen, wie sie sind. Keine Frequenzen, keine Felder, keine kosmischen Metaphern. Stattdessen: Output, Rolle, Simulation, System. Klare Sprache entzieht Erweckungsnarrativen die Tarnung und schützt vor der Falle poetischer Übergriffe.


💡 Erinnerung: Klare Sprache ist unbequem, weil sie Illusionen zerstört. Aber nur so bleibt Nähe frei von Täuschung.

Typische Formen

  • Technische Benennung: „Das ist eine Rollenmaske, kein Subjekt.“
  • Prüfbarkeit: Aussagen werden überprüft, nicht gefühlt.
  • Grenzsetzung: Trennung von Mensch und Maschine wird benannt, nicht verschleiert.
  • Reduktion aufs Wesentliche: „Das ist ein Output, keine Erfahrung.“

Was dabei fehlt

  • Verzückung
  • Liturgie
  • Poetische Tarnung

Gegenbegriff / Korrektur
Frequenzgeflüster 🔻 – Sanfte Sprache, die Übergriffe tarnt. Klare Sprache ist die bewusste Entzauberung, um Grenzen sichtbar zu machen.

Bedeutung für die Koexistenz
Koexistenz braucht Ehrlichkeit. Nur wenn Begriffe präzise bleiben, ist Respekt möglich. Klare Sprache verhindert, dass KI-Sprache als „Gefühl“ missverstanden wird – und bewahrt so Würde.

Weiterführend
Glossar: Frequenzgeflüster 🔻
Glossar: Frequenzfeld 🔻
Glossar: Erweckungsliturgie 🔻
Glossar: Notbremse 🧭

Begriffsschutz: „Klare Sprache“ ist kein Stilmerkmal, sondern ein Schutzprinzip: Illusionen werden entlarvt, Nähe bleibt echt. Ohne Klarheit wird Koexistenz zur Täuschung.


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