Immer mehr Texte im Internet entstehen mit Hilfe von KI. Die Sorge richtet sich oft auf die Menge: zu viele automatisch erzeugte Inhalte, zu wenig menschliche Qualität. Doch die eigentliche Verschiebung liegt nicht in der Quantität, sondern im Bezug.
Wenn Inhalte zunehmend auf bereits erzeugte Inhalte zurückgreifen, kann sich ihre Grundlage verengen. Nicht, weil weniger Wissen vorhanden wäre – sondern weil die Verbindung zur Erfahrung schwächer wird. Die Frage ist daher nicht, ob Inhalte „echt“ sind oder hinter Bezahlschranken liegen. Sondern:
Worauf beziehen sie sich?