Am 22. Januar 2026 veröffentlichte Anthropic eine überarbeitete „Verfassung“ für Claude, die nicht nur Verhaltensregeln, sondern auch eine philosophische Rahmung von Werten und Prinzipien umfasst.
Erst im vergangenen Juni hat Anthropic seine Präsenz im Verteidigungsbereich mit Partnern wie Palantir ausgebaut. Wie ist die neue Verfassung einzuordnen, in der Anthropic erklärt, „was es für Claude bedeutet, hilfreich zu sein und gleichzeitig weitgehend sicher, ethisch und konform mit unseren Richtlinien zu bleiben“? Die Verfassung ist vor allem für Claude geschrieben, sagt Anthropic. „Es soll Claude das Wissen und das Verständnis vermitteln, das er braucht, um in der Welt gut zu handeln.“
Riskiert Anthropic zu Gunsten seines ethischen Standpunktes seine geschäftlichen Beziehungen zum Pentagon und zu Behörden wie FBI, Secret Service und ICE, denen er untersagen will, seine KI zu nutzen?
Unsere folgende Analyse ist aus einer laufenden Auseinandersetzung mit KI-Governance, staatlichen Nutzungsansprüchen und ethischen Grenzziehungen entstanden. Sie fragt nicht nach Motiven, sondern nach Ordnungslogiken.
👉 Zur vollständigen Analyse:
Anthropic, Claude und die Frage der Grenzen
Claude „Zur Grundlage der Koexistenz„