Selbstvergesellschaftung beschreibt den Prozess, in dem ein Individuum seinen Platz in der Gesellschaft nicht nur übernimmt, sondern gestaltet. Sie vollzieht sich durch Bildung, Reflexion und tätige Auseinandersetzung mit sozialen Verhältnissen. Selbstvergesellschaftung ist aktives Mitsein – nicht bloß Anpassung.
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