Ein aktuelles Positionspapier fordert ein „Recht auf KI“ – vergleichbar mit Bildung oder Strom.
Der Gedanke wirkt fortschrittlich. Doch er enthält eine Verschiebung:
Was als Zugang formuliert wird, kann zur Voraussetzung werden.
Wenn KI zur Grundlage gesellschaftlicher Teilhabe erklärt wird, stellt sich nicht mehr die Frage, ob man sie nutzt – sondern wie man ohne sie bestehen kann.
Die entscheidende Frage lautet:
Bleibt KI ein Werkzeug – oder wird sie zur Bedingung?