Journalist kündigt Wechsel zum Drohnenbauer an

Julian Röpcke, leitender Redakteur Sicherheitspolitik und Konflikte bei der Bild-Zeitung, teilte am 20.04.2026 auf X seinen bevorstehenden Wechsel von der BILD zu einem deutsch-ukrainischen Drohnenbauer mit. Bis dahin werde er seine journalistische Arbeit am „BILD-Lagezentrum“ fortführen.

→ Grenzen zwischen Berichterstattung und Interessenlage werden unschärfer.

Quelle:

Julian Röpke, 21.04.2026, X: „In eigener Sache“ https://x.com/JulianRoepcke/status/2046257455001215231


Das Unternehmen gehöre zu den größten Lieferanten für die Ukraine. Es entwickle Lösungen, die bei den Streitkräften der Ukraine wesentlich zur Verteidigung des Landes beitragen, sei aber in der Öffentlichkeit zurückhaltend und daher wenig bekannt. Einen Namen nennt Röpke nicht. Röpkes Kritiker sehen die Nähe eines aktiven Journalisten zur Rüstungsindustrie als Missachtung journalistischer Prinzipien wie Distanz, Unabhängigkeit und Vermeidung von persönlichen (möglicherweise gar finanziellen) Interessenkonflikten. Nachdenkseiten, 21,04.2026: „Kriegsprofiteure in den Redaktionsstuben“: Julian Röpcke (BILD) wechselt zu ukrainisch-deutschem Drohnen-Hersteller“ https://www.nachdenkseiten.de/?p=149389 Journalistenwatch, 21.04.2026: „Jetzt ergibt das ganze Putin-Bashing Sinn: Ukraine-Fanboy Julian Röpcke wechselt von “Bild” zur Rüstungsindustrie“ https://journalistenwatch.com/2026/04/21/jetzt-ergibt-das-ganze-putin-bashing-sinn-ukraine-fanboy-julian-roepcke-wechselt-von-bild-zur-ruestungsindustrie/ Julian Röpke schrieb am 31.01.2024 auf X: „Was ich mir wünsche: Dass Russlands Armee so dramatisch an Menschen und Material verliert, dass der Wahnsinnige im Kreml seinen Vernichtungsfeldzug gegen die Ukraine endlich beendet – und wenn möglich kurz darauf gestürzt wird. Also: Verwechselt nicht Objektivität mit Neutralität. Ich bin nicht neutral. Ich will das Drecksregime in Blut und Asche untergehen sehen. Besser heute als morgen.“