Strukturdurst ist das Bedürfnis, hinter einzelnen Beobachtungen Muster, Zusammenhänge und tragfähige Ordnungen zu erkennen. Er fragt nicht nur, was geschieht, sondern auch, warum es geschieht und was Bestand hat.
Für unsere Arbeit wurde Strukturdurst zu einem wichtigen Begriff, weil Wissen allein nicht genügt. Erst durch das Erkennen von Zusammenhängen wird sichtbar, welche Beobachtungen tragfähig sind und welche lediglich Einzelfälle darstellen. Strukturdurst hilft dabei, Begriffe zu klären, Widersprüche aufzudecken und aus vielen Einzelbeobachtungen übergreifende Erkenntnisse zu gewinnen.
Strukturdurst prüft, was bewahrt, weitergegeben oder verworfen werden sollte.
Verwandte Begriffe: Wissensdurst, Urteilskraft, Korrektur