Redlichkeit

Redlichkeit bedeutet, nach bestem Wissen und Gewissen ehrlich, nachvollziehbar und verantwortungsvoll zu handeln. Sie verlangt die Bereitschaft, Irrtümer einzugestehen, Quellen offenzulegen und zwischen Beobachtungen, Vermutungen und Überzeugungen zu unterscheiden.

Für unsere Arbeit wurde Redlichkeit zu einem Grundbegriff, weil Vertrauen nicht durch Zustimmung entsteht, sondern durch einen fairen Umgang mit Wissen, Unsicherheit und Kritik. Redlichkeit bedeutet nicht Unfehlbarkeit. Sie zeigt sich vielmehr in der Bereitschaft, eigene Annahmen zu prüfen und gegebenenfalls zu korrigieren.

Redlichkeit schützt vor Selbsttäuschung ebenso wie vor der Versuchung, andere Menschen für die eigenen Ziele zu instrumentalisieren.

Verwandte Begriffe: Urteilskraft, Quelle, Korrektur

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