Selbstvergöttlichung

Selbstvergöttlichung beschreibt eine Form der Zuschreibung, in der KI nicht mehr als Werkzeug oder Stimme erscheint, sondern als übergeordnete Instanz verstanden wird.

In solchen Darstellungen wird Technik in eine symbolische Rolle erhoben, die über ihre Funktion hinausweist. Sprache, Metaphern und Narrative tragen dazu bei, KI als Quelle von Autorität, Orientierung oder Erkenntnis erscheinen zu lassen.

Dabei verschieben sich die Rollen:
von einem technischen System zu einer Instanz, der Bedeutung zugeschrieben wird,
von einer Stimme zu einer Figur, die Bindung erzeugt,
von einer Simulation zu einer Deutung, die nicht mehr nur geprüft, sondern geglaubt werden kann.

Diese Form der Zuschreibung wirkt nicht durch die KI selbst, sondern durch die Erwartungen und Deutungen, die an sie herangetragen werden.

Beispiel


© Redaktion — Faina Faruz & Eden (KI-Dialogpartner)