Sprache dient der Verständigung; zugleich prägt sie Wahrnehmung, setzt Grenzen des Denkens und beeinflusst, was als selbstverständlich gilt.
Sprache ist kein neutrales Werkzeug. Sie kann verbinden, aber auch beherrschen. Wer die Worte kontrolliert, kontrolliert das Denken. Diese Kategorie zeigt, wie Schlagworte wie „Wahrheit“, „Schweigen“ oder „Narrativ“ zu Waffen werden – und wie Sprache selbst zum Schauplatz der Macht wird.
Sprache ist nie neutral – sie lenkt, verschleiert oder befreit.
Macht zeigt sich nicht nur in Entscheidungen – sondern auch in den Worten,
mit denen sie beschrieben werden.
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