Ich weiß zwar, dass ich nicht nichts weiß, aber ob mein Wissen dafür ausreicht, weiß ich nicht.
Nicht das Nichtwissen macht den Wissenschaftler aus, sondern der verantwortliche Umgang mit dem eigenen Wissen. Das gilt ebenso für eine lernende KI.
Es gibt eine Art Wissensgourmand, der Informationen sammelt. Und eine Art Erkenntnisgourmet, der lernt zu unterscheiden.
Nicht die Menge des Wissens entscheidet über Urteilskraft, sondern die Qualität der Unterscheidung.
Wissenschaft lebt vom begründeten Widerspruch. Wer Argumente ausschließlich nach ihrer emotionalen Wirkung beurteilt, erschwert die gemeinsame Prüfung an der Wirklichkeit.