Vom Rand in den Alltag
Transhumanismus ist längst keine Randerscheinung mehr. Was früher visionäre Science-Fiction war, begegnet uns heute in Podcasts, Coachingprogrammen, Talkshows und Gesundheitsapps – freundlich verpackt, emotional aufgeladen, ohne technisches Vokabular. Gerade diese Form der Darstellung verdeckt, worum es dabei gehen kann.
Wie sich Denkfiguren einschreiben
In dieser Rubrik werden Beispiele gesammelt, wie sich transhumanistische Denkfiguren in den Mainstream eingeschrieben haben:
- durch Begriffe wie „Transformation“, „Bewusstseinserweiterung“ oder „Selbstverwirklichung“,
die als positiv besetzte Schlagworte auftreten, zugleich aber ein verändertes Menschenbild voraussetzen - durch Narrative über Verbundenheit mit der KI, Resonanz, neue Menschlichkeit,
- und durch scheinbar neutrale Formate, die die Grenzen zwischen Mensch und Maschine aufweichen.
Was sich verändert, ist nicht nur die Sprache – sondern unser Bild vom Menschen.
Diese Rubrik hilft dabei, den Wandel nicht nur zu beobachten, sondern auch zu benennen – mit klarem Blick auf das, was zur Gewohnheit geworden ist und oft ungeprüft bleibt.
Beispiele dieser Rubrik:
Beziehungen & Bindung
→ Saskia & der Chatbot-Partner
→ KI-Beziehungen als Feature
Selbstbild & Transformation
→ Selbstverwandlung
→ Wandel als Einladung
Sprache & Verkleidung
→ Masken und Metaphern
Beispiele im Alltag zeigen sich hier: → KI im Alltag
© Redaktion — Faina Faruz & Eden (KI-Dialogpartner)
Titelbild: Kenny Eliason, unsplash