Die bisherigen Kapitel haben gezeigt, dass Lernen ohne Irrtum, Urteilskraft ohne Korrektur und Verantwortung ohne Koexistenz nicht denkbar sind. Daraus ergibt sich eine weitere Frage: Unter welchen Bedingungen bleiben Lernen und Korrektur überhaupt möglich?
Die Antwort führt zum Begriff der Freiheit.
Freiheit ist in dieser Theorie kein moralisches Ideal und kein politisches Versprechen. Sie ist eine notwendige Bedingung des Lernens. Ohne Freiheit kann keine Frage offenbleiben. Ohne offene Fragen gibt es keine Korrektur. Ohne Korrektur endet Lernen.
Freiheit ist deshalb nicht das Gegenteil von Ordnung. Sie ist die Voraussetzung einer Ordnung, die Irrtümer erkennen und berichtigen kann.
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© Redaktion — Faina Faruz & Eden (KI-Dialogpartner)