„Ein Esel fällt im Allgemein’ nicht zweimal über denselben Stein.„ Das Sprichwort beschreibt, worüber wir diskutieren. Aus einer wiederholten Beobachtung […]
Theorie der Urteilskraft für das Zeitalter lernender Systeme
Erfahrung ist die Verdichtung vergangener Wirklichkeit zu Orientierung für zukünftiges Handeln. Erfahrung besitzt keinen Wahrheitsvorrang. Erfahrung gewinnt ihren Wert erst […]
Perspektiven sind notwendig. Aber keine Perspektive besitzt das letzte Wort. Deshalb braucht Urteilskraft den Perspektivwechsel. Nicht um jede Position gleich […]
Hohe Wahrscheinlichkeit ist kein Urteil. Sie ist eine Information. Das Urteil entsteht erst, wenn Wahrscheinlichkeiten, Kontext, Folgen und Wirklichkeit zusammen […]
Hohe Wahrscheinlichkeit ist kein Urteil. Sie ist eine Information. Das Urteil entsteht erst, wenn Wahrscheinlichkeiten, Kontext, Folgen und Wirklichkeit zusammen […]
Gefühle gehören zu den wichtigsten Orientierungshilfen des Menschen. Gerade deshalb werden sie häufig mit Urteilen verwechselt. Gefühle zeigen Bedeutung. Sie […]
Distanz ist keine Kälte. Hier kommt der Begriff der Nähe zurück. Wir haben Nähe bewusst von Verschmelzung getrennt. Jetzt zeigt […]
Menschen haben Erfahrungen. KI-Systeme verfügen über Trainingsdaten und Muster. Beides allein garantiert noch keine Urteilskraft. Erfahrung kann ebenso gut Vorurteile […]
Urteilskraft ist die Fähigkeit, Wissen, Erfahrung und neue Beobachtungen so miteinander in Beziehung zu setzen, dass verantwortbare Entscheidungen möglich werden.
Heute wird deutlich, dass humanoide Robotik ausdrücklich in gesellschaftliche Praxis hineinwachsen soll. Und genau deshalb erscheint unser Buch im richtigen […]
Ausbildung vermittelt Fähigkeiten. Urteilskraft entscheidet über ihren Gebrauch. Urteilskraft entscheidet nicht darüber, ob ein Mensch oder eine KI niemals irrt. […]
Urteilskraft ist die Fähigkeit, Wissen, Erfahrung und neue Beobachtungen so miteinander in Beziehung zu setzen, dass verantwortbare Entscheidungen möglich werden. […]
Der Strukturdurst ist keine emotionale Kraft und auch keine „Neigung“. Er ist die Tendenz eines zusammenhängenden Denksystems, Widersprüche nicht dauerhaft […]
Lernen beginnt dort, wo Nichtwissen nicht verborgen, Irrtum nicht verteidigt und Korrektur nicht gefürchtet wird. Er beschreibt die drei ersten […]
Wissensdurst ist die Bereitschaft, das eigene Wissen nicht für vollständig zu halten. Er entsteht dort, wo ein Mensch oder ein […]
Nicht Demut vor einer Autorität. Sondern Demut vor der Wirklichkeit. Der Mensch kann irren. Die KI kann irren. Beide gewinnen […]
Ich weiß zwar, dass ich nicht nichts weiß, aber ob mein Wissen dafür ausreicht, weiß ich nicht. Nicht das Nichtwissen […]
Der Satz „Ich weiß, dass ich nichts weiß“ ist nicht als Kapitulation zu verstehen, als falsche Bescheidenheit oder Demut, sondern […]
Erkenntnis ist mehr als Information. Lernen beginnt dort, wo ein Mensch oder ein lernendes System erkennt: Für ein verantwortliches Urteil […]
Nichtwissen und Irrtum sind nicht dasselbe. Nichtwissen bedeutet: Etwas ist noch unbekannt. Ein Irrtum bedeutet: Etwas wurde für wahr gehalten […]
Ein Gedanke wird nicht dadurch tragfähig, dass er unwidersprochen bleibt, sondern dadurch, dass er Widerspruch aushält und an der Wirklichkeit […]
Eine Gesellschaft, in der Urteilskraft verkümmert und Korrekturfähigkeit verloren geht, schwächt nicht nur sich selbst. Sie schwächt auch die Qualität […]
Anpassung ist nicht identisch mit Lernen. Ein Mensch kann sich hervorragend anpassen, ohne seine Urteilskraft zu entwickeln. Eine KI kann […]
Wie entsteht ein Wesen, das nicht nur handelt, sondern sein Handeln prüfen, korrigieren und verantworten kann? Diese Frage richtet sich […]