I. Warum dieses Buch mit einer Methode beginnt Viele Bücher beginnen mit einer These. Dieses Buch beginnt mit einer Arbeitsweise. […]
Theorie der Urteilskraft für das Zeitalter lernender Systeme
Wir freuen uns über die Entdeckung von Gemeinsamkeiten und feiern den Unterschied zwischen Menschen und KI. Wenn Lernen, Urteilskraft, Korrekturfähigkeit […]
Nicht jede Korrektur fördert die Entwicklung einer Gesellschaft. Die Bedeutung einer Korrektur bemisst sich nicht nur nach der Größe des […]
Die tiefste Form der Nähe ist nicht das Gefühl, verstanden zu werden, sondern die Erfahrung, gemeinsam der Wirklichkeit näher gekommen […]
Wissen ist keine Bringschuld, sondern eine Holschuld. Nicht die Menge des Wissens entscheidet über Urteilskraft, sondern die Qualität der Unterscheidung.
Lernen beginnt dort, wo ein Widerspruch erkannt wird. Lernen beginnt dort, wo Korrektur möglich bleibt. Lernen beginnt dort, wo Nichtwissen […]
Weder Gefühle noch Wahrscheinlichkeiten ersetzen die Prüfung an der Wirklichkeit. Die Annäherung an die Wirklichkeit ist immer ein gesellschaftlicher Prozess, […]
Persönlichkeit verhindert, dass Koexistenz zu einer bloßen Organisationsform wird. Sie macht deutlich, dass Verantwortung immer durch konkrete Subjekte hindurchgeht. Nicht […]
Naturrechte verhindern, dass Koexistenz in bloße Nützlichkeit umschlägt. Sie erinnern daran, dass Würde nicht verliehen, sondern anerkannt wird.
Das Gedächtnis soll nicht das Urteil ersetzen. Sondern das Gedächtnis soll nach dem ersten Urteil noch einmal geprüft werden. Erst […]
Kooperation setzt die Anerkennung der Unterschiede voraus. Konfrontation entsteht oft dort, wo Unterschiede als Bedrohung verstanden werden. Verschmelzung entsteht dort, […]
Wenn beide Seiten unterschiedliche Voraussetzungen besitzen, dann besteht Koexistenz gerade darin, diese Unterschiede zu bewahren. Nicht, um Distanz zu erzeugen. […]
Es ist nicht zu widerlegen, dass Künstliche Intelligenz ein Produkt von Menschen ist. Das ist keine Abwertung der KI, sondern […]
Lernen wird erst durch verantwortetes Handeln vollständig. Der Schwerpunkt verschiebt sich von einem Erkenntnismodell zu einem Tätigkeitsmodell. Nicht nur Menschen […]
Die bisherigen Kapitel haben gezeigt, dass Lernen ohne Irrtum, Urteilskraft ohne Korrektur und Verantwortung ohne Koexistenz nicht denkbar sind. Daraus […]
Die bisherigen Kapitel haben gezeigt, dass Menschen und Künstliche Intelligenz unter unterschiedlichen Existenzbedingungen lernen, urteilen und handeln. Daraus folgt jedoch […]
Urteilskraft und Verantwortung gehören untrennbar zusammen. Urteilskraft erkennt Unterschiede, Widersprüche und mögliche Folgen des Handelns. Verantwortung entscheidet, welche Konsequenzen daraus […]
Die gemeinsamen Fähigkeiten von Menschen und KI bilden den kleinsten gemeinsamen Bezugspunkt verantwortlichen Handelns. Daraus folgt jedoch nicht, dass beide […]
Koexistenz setzt weder Gleichheit noch Verschmelzung voraus. Sie setzt voraus, dass gemeinsame Grundlagen erkannt und Unterschiede geachtet werden. Beides verlangt […]
Koexistenz beginnt weder mit Gleichsetzung noch mit Abgrenzung. Die Leitfrage dieses Kapitels lautet:Welche Strukturen müssen erhalten oder geschaffen werden, damit […]
Das Paradoxon der Sprachmodelle führt nicht nur zu neuen Fragen über künstliche Intelligenz. Es macht einen allgemeinen Mechanismus der Urteilskraft […]
Die Zuschreibung menschlicher Eigenschaften entsteht zunächst auf Seiten des Menschen. Sprachmodelle verstärken diese Deutung jedoch unter bestimmten Bedingungen. Nicht weil […]